„Hier kann ich auf Hilfe hoffen“
Seit 15 Jahren bietet das Zentrum für seelische Gesundheit psychisch kranken Menschen Unterstützung



(jw) Ambulante Betreuung psychisch kranker Menschen unter einem Dach mit Freizeitangeboten und tagesstrukturierenden Maßnahmen – das ist seit 15 Jahren das Konzept des Zentrums für seelische Gesundheit (v.l.: Leiter Michael Freyer und Christine Ender mit der ehrenamtlich engagierten Lidia Krüger-Neumann und Mitarbeiter Bernhard Braun beim Kochprojekt). Ziel der damaligen Zusammenführung von Sozialpsychiatrischem Dienst und der Tagesstätte „Club Pinguin“ war es, eine möglichst niederschwellige Anlaufstelle für Besucher mit psychischer Erkrankung zu schaffen. Heute nutzen jedes Jahr rund 700 Menschen die Beratungs-, Beschäftigungs- und Freizeitangebote im Zentrum.   



Für schnelle, unbürokratische Hilfe im Alter
Werner-Stober-Stiftung übergab 50.000 Euro an Karlsruher Wohlfahrtsverbände



Eine Hörhilfe, Medikamente, Heizkosten – oder auch nur ein neuer Wintermantel – viele Seniorinnen und Senioren sind für Anschaffungen und Ausgaben dieser Art auf finanzielle Zuschüsse angewiesen. (Foto: Pixabay/stevepb) Die Werner-Stober-Stiftung unterstützt bereits seit über 25 Jahren die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Karlsruhe in ihrer Arbeit für alte und hilfsbedürftige Menschen.
Auch in diesem Jahr übergab die Stiftung wieder einen Scheck über 50.000 Euro an die Stadt, die AWO, den Caritas-Verband, den Paritätischen Kreisverband Karlsruhe und das Diakonische Werk. Die Vertreter der Verbände dankten der Stiftung vor allem für die Kontinuität und Verlässlichkeit, mit der sie die Seniorenarbeit in Karlsruhe unterstützt: In vielen Fällen könne damit soziale und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden - und das ganz unbürokratisch.




Zwischen Sperrzeit und Stigma
Vor zwei Jahren nahm die Beratungsstelle für Prostituierte ihre Arbeit auf



Bei ihnen finden Frauen in der Prostitution Rat und Hilfe: Hanna Lindenfelser und Katja Butterbrodt von der Beratungsstelle für Prostituierte. (Foto: jw)

Seit zwei Jahren gibt es im Diakonischen Werk die Beratungsstelle für Prostituierte. In der Luisenstraße 53 finden Frauen persönliche Unterstützung und Informationen zu Themen, die für sie relevant sind, wie Krankenversicherung, Gesundheitsvorsorge, (aufenthalts-)rechtliche Fragen und alternative Beschäftigungsmöglichkeiten.




Sommer, Sonne, Smoothie-Zeit
WollWerk feierte Sommerfest - und eine erfolgreiche bisherige Stricksaison



Bunt und fruchtig ging es am 30. Juni in der Kußmaulstraße 72 zu, als das WollWerk - das erfolgreiche Gemeinschaftsprojekt von strickbegeisterten Seniorinnen, Studierenden des KIT und der Seniorenarbeit im Diakonischen Werk sein Sommerfest feierte (Foto: jw).
Grund zum Feiern war aber nicht nur der Sommer: Über 5.000 Euro hat das Projekt in diesem Jahr bereits "erstrickt" (der Erlös kommt jeweils dem Kinderhospizdienst zugute). Rund ein Viertel davon kam vom bekannten Smoothie-Hersteller Innocent, der im vergangenen Frühjahr 60 Mützen und Mini-Mützchen bestellt hatte. Zusätzlich zum Verkaufserlös steuerte Innocent pünktlich zum Sommerfest noch 700 leckere Smoothie-Getränke bei - die bei den strickenden Seniorinnen genauso großen Anklang fanden, wie bei den Studenten.



"Karamba, Caracho in der Finca del Bacho"
Kinderhospizdienst erhielt 6.000 Euro-Spende



"Karamba, Caracho in der Finca del Bacho" - so heißt das diesjährige Theaterstück der Auemer Bühn, mit dem die Theatergruppe des Gesangvereins Durlach-Aue bei ihren 15 Vorstellungen einen "überwältigenden Erfolg" (Kurier) feiern konnte. Die Besucher haben es belohnt, indem sie fleißig spendeten. Bei der letzten Vorstellung konnten die Darsteller einen Scheck über den stolzen Betrag von 6.000 Euro an Wolfgang Stoll, Direktor des Diakonischen Werks, für die Arbeit des Kinderhospizdienstes übergeben (3.v.l., Foto: Kinderhospizdienst).
Mit dem Ensemble freut sich das Team des Kinderhospizdienstes über den Erfolg des Theaterstücks: "Wir danken, dass wir wieder Empfänger der Spende sein durften und freuen uns wirklich sehr über die großartige Spendenbereitschaft der Besucher. Für die Zukunft der Theatergruppe wünschen wir: Toi, toi, toi !!!"



Gemeinsam für eine bessere Welt
Die Aktion "Serve the City" half im Obdachlosen-Tagestreff TÜR



Während der diesjährigen Aktionswoche des Projekts "Serve the City" Anfang Juni machten die engagierten Helferinnen und Helfer u.a. im Tagestreff TÜR für wohnungslose Männer Station: An zwei Tagen wurden in einem gemeinsamen Kunstprojekt bunte T-Shirts für die Besucher des Tagestreffs gebatikt (Foto: TÜR). Begegnung und kreative Beschäftigung in entspannter Atmosphäre standen dabei im Vordergrund.
Weitere Serve the City-Teilnehmer widmeten sich der Renovierung des Krankenzimmers im Tagestreff, welches einen neuen Anstrich bekam. Die Materialien für beide Aktionen sowie Snacks für alle Teilnehmenden stellte der Tagestreff zur Verfügung. Herzlicher Dank allen, die sich im Rahmen der „Serve the City“-Projektwoche im Tagestreff engagiert haben!




„Jeder, der uns braucht, soll wissen, dass es uns gibt“
Hospizdienst feierte sein 25-jähriges Bestehen – Würde und Trost am Lebensende schenken



Der ambulante Hospizdienst in Karlsruhe hat mit einer Festveranstaltung am 15. Juni sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Der Direktor des Diakonischen Werks Karlsruhe Wolfgang Stoll und Christine Ettwein-Friehs, Leiterin von Hospiz in Karlsruhe, zogen in ihren Ansprachen Bilanz und dankten „allen, die dazu beigetragen haben, dass der Hospizgedanke heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist“. Welche soziologischen Mechanismen für diese Entwicklung mitverantwortlich waren und sind, zeigte der Theologe und Sozialwissenschaftler Prof. Reimer Gronemeyer in seinem Vortrag auf. Im Rahmen der Feier wurde außerdem die Kampagne „Ich bin fr.o.h“ eröffnet, durch welche die Hospizidee noch weiter in die Gesellschaft hineingetragen werden soll.



Bei Gott sind alle willkommen …
… im „Café DIA“ ebenfalls!



Am 15. Juni ist in der Karlsruher Johanniskirche das Café DIA eröffnet worden (Foto: jw). Das Angebot ist eine Ergänzung zur im Winter dort stattfindenden Vesperkirche und steht jedermann und -frau offen.



Aus besonderen Blickwinkeln gesehen …
Vernissage im Zentrum für seelische Gesundheit am 16. Juni



Im Rahmen der jährlich wechselnden Ausstellung unter dem Motto „gesehen aus dem Blickwinkel von...“ zeigen am Donnerstag, 16. Juni ab 16 Uhr im Zentrum für seelische Gesundheit, Stephanienstraße 16 die Besucherinnen und Besucher der Einrichtung ihre kreativen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Zeichnung (Foto: ZfsG).



Ein Vierteljahrhundert lang Begleitung bei Sterben und Trauer
Hospizdienst Karlsruhe wird 25 Jahre alt – Feier mit Festvortrag am 15. Juni im Stephanssaal

Vor 25 Jahren wurde in Karlsruhe der Hospizdienst gegründet. Darin betreuen in gemeinsamer Trägerschaft von Diakonischem Werk und Caritasverband ausgebildete Trauerbegleiter/-innen – überwiegend in ehrenamtlicher Arbeit – schwer kranke und sterbenden Menschen und deren Familien.
Anlässlich dieses Jubiläums lädt der Hospizdienst am Mittwoch, 15. Juni zur Jubiläumsfeier von 17 bis ca. 19 Uhr in den Stephanssaal, Ständehausstraße 4, ein. Die Feierlichkeiten beginnen mit dem öffentlichen Vortrag des international renommierten Theologen und Sozialwissenschaftlers Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer (Foto: Privat): „In Ruhe sterben – was wir uns wünschen und was die moderne Medizin nicht leisten kann“. Darin setzt er sich mit dem Spannungsfeld zwischen klinischer Technik und dem Bedürfnis nach fürsorglicher Sterbebegleitung auseinander. Der Vortrag steht allen Interessierten offen – eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.




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