„Jeder, der uns braucht, soll wissen, dass es uns gibt“
Hospizdienst feierte sein 25-jähriges Bestehen – Würde und Trost am Lebensende schenken



Der ambulante Hospizdienst in Karlsruhe hat mit einer Festveranstaltung am 15. Juni sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Der Direktor des Diakonischen Werks Karlsruhe Wolfgang Stoll und Christine Ettwein-Friehs, Leiterin von Hospiz in Karlsruhe, zogen in ihren Ansprachen Bilanz und dankten „allen, die dazu beigetragen haben, dass der Hospizgedanke heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist“. Welche soziologischen Mechanismen für diese Entwicklung mitverantwortlich waren und sind, zeigte der Theologe und Sozialwissenschaftler Prof. Reimer Gronemeyer in seinem Vortrag auf. Im Rahmen der Feier wurde außerdem die Kampagne „Ich bin fr.o.h“ eröffnet, durch welche die Hospizidee noch weiter in die Gesellschaft hineingetragen werden soll.



Bei Gott sind alle willkommen …
… im „Café DIA“ ebenfalls!



Am 15. Juni ist in der Karlsruher Johanniskirche das Café DIA eröffnet worden (Foto: jw). Das Angebot ist eine Ergänzung zur im Winter dort stattfindenden Vesperkirche und steht jedermann und -frau offen.



Aus besonderen Blickwinkeln gesehen …
Vernissage im Zentrum für seelische Gesundheit am 16. Juni



Im Rahmen der jährlich wechselnden Ausstellung unter dem Motto „gesehen aus dem Blickwinkel von...“ zeigen am Donnerstag, 16. Juni ab 16 Uhr im Zentrum für seelische Gesundheit, Stephanienstraße 16 die Besucherinnen und Besucher der Einrichtung ihre kreativen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Zeichnung (Foto: ZfsG).



Ein Vierteljahrhundert lang Begleitung bei Sterben und Trauer
Hospizdienst Karlsruhe wird 25 Jahre alt – Feier mit Festvortrag am 15. Juni im Stephanssaal

Vor 25 Jahren wurde in Karlsruhe der Hospizdienst gegründet. Darin betreuen in gemeinsamer Trägerschaft von Diakonischem Werk und Caritasverband ausgebildete Trauerbegleiter/-innen – überwiegend in ehrenamtlicher Arbeit – schwer kranke und sterbenden Menschen und deren Familien.
Anlässlich dieses Jubiläums lädt der Hospizdienst am Mittwoch, 15. Juni zur Jubiläumsfeier von 17 bis ca. 19 Uhr in den Stephanssaal, Ständehausstraße 4, ein. Die Feierlichkeiten beginnen mit dem öffentlichen Vortrag des international renommierten Theologen und Sozialwissenschaftlers Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer (Foto: Privat): „In Ruhe sterben – was wir uns wünschen und was die moderne Medizin nicht leisten kann“. Darin setzt er sich mit dem Spannungsfeld zwischen klinischer Technik und dem Bedürfnis nach fürsorglicher Sterbebegleitung auseinander. Der Vortrag steht allen Interessierten offen – eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.




Komm Kaffeetrinken!
Am 15. Juni eröffnet das „Café DIA“ in der Vesperkirche

Am Mittwoch, 15. Juni eröffnet in der Karlsruher Südstadt ein neues Café: Das „Café DIA“ des Diakonischen Werks Karlsruhe ist eine Ergänzung zur im Winter stattfindenden Vesperkirche und steht jedem, vor allem aber sozial schwachen Männern und Frauen offen.
Immer mittwochs und freitags von 9.30 bis 12.30 Uhr können Gäste in der Johanniskirche am Werderplatz künftig für nur 1 Euro Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Torte genießen.















Mit Sport zur Integration beitragen
Boxweltmeisterin trainiert junge Flüchtlinge – Neue Boxhandschuhe gespendet

Stress abbauen durch Sport und damit auch Konflikte gewaltfrei lösen lernen – diese Erfahrung machen zurzeit rund 40 Jugendliche, die in den Wohngruppen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMAs) im Diakonischen Werk Karlsruhe betreut werden.  An den Nachmittagen gibt es für sie momentan einige Wochen lang professionelles Fußball-, Fitness- und Boxtraining von der IBF-Boxweltmeisterin (2014) Ivana Habazin (Foto: Privat). Unterstützung kam u.a. von Carmen Sedlar, Jamal Abboud und Christian Kopp, die neue Boxhandschuhe für die jungen Männer gespendet haben.











Danke, „Ultra 1894“!
Verein spendete der Straßensozialarbeit 20 KSC-Freikarten



Für 20 durch die Straßensozialarbeit im Diakonischen Werk Karlsruhe betreute Klienten/-innen war es ein ganz besonderer Sonntag: Dank der Freikarten, die uns der KSC-Fan-Verein „Ultra 1894“ gespendet hatte, konnten die fußballbegeisterten Männer und Frauen das KSC-Heimspiel gegen den Arminia Bielefeld am 15. Mai im Karlsruher Wildparkstadion live erleben. (Foto: Wiedemann)
„Solche Freizeitangebote können die von uns betreuten Männer und Frauen sich oft schon seit Jahren nicht mehr leisten“, sagt Manfred Kern, Straßensozialarbeiter im Diakonischen Werk. „Wir freuen uns sehr über solche Spenden, die es unseren Klienten ermöglichen, mal wieder ein Stückweit am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.“



Kiwanis-Club unterstützt Hausaufgabenbetreuung im Diakonischen Werk mit 2.500 Euro
Dank für fast 20 Jahre Spenden



Eine großzügige Spende in Höhe von 2.500 Euro des Kiwanis Club Karlsruhe hat Anfang Mai die Hausaufgabenbetreuung im Diakonischen Werk Karlsruhe erhalten.

Die Hausaufgabenbetreuung für Kinder und Jugendliche im Rintheimer Feld ist eines der beiden Angebote im Diakonischen Werk, das aufgrund der jüngst beschlossenen städtischen Fördermittelkürzungen eingestellt werden muss. Dank der Spende müsse der Betrieb jedoch nicht während des laufenden Schuljahrs enden, sondern könne noch bis zum Beginn der Großen Ferien weitergeführt werden, begründet Club-Präsident Reinhold Buhr die Entscheidung.



Sparmaßnahmen der Stadt treffen auch das Diakonische Werk Karlsruhe
Schließung von zwei Einrichtungen

Von den geplanten umfangreichen Sparmaßnahmen, welche der Karlsruher Gemeinderat in der vergangenen Woche beschlossen hat, ist auch das Diakonische Werk Karlsruhe betroffen: Ab dem Haushaltsjahr 2017 werden die freiwilligen Leistungen der Stadt um rund 180.000 Euro jährlich reduziert. „Eine Kürzung in dieser Höhe trifft uns äußerst schmerzhaft“, so der Direktor des Diakonischen Werks, Pfarrer Wolfgang Stoll. „Wir werden spürbare Einschnitte bei einigen unserer Arbeitsbereiche leider nicht vermeiden können.“ Gleichwohl werde man den diakonischen  Auftrag, Hilfesuchenden in sozialen Fragen, bei körperlichen und seelischen Krankheiten sowie in materieller Not zur Seite zu stehen, auch künftig nach Kräften wahrnehmen. Foto: janeb13 / pixabay.de



11.000 Euro für drei Hilfsprojekte gespendet
„Große Spenden-Gala 2016“ von SENTIREE in Rheinstetten unterstützt Kinderhospizdienst



Foto: SENTIREE 
Christine Ettwein-Friehs (Kinderhospizdienst), Monika Holveck (Togo Togoville e. V.), Mario Hirschler (SENTIREE Zentrum für Personal Fitness Training), Martina Ball)

Am 22. April fand die „Große Spenden-Gala 2016“ zu Gunsten von drei Hilfsprojekten in der vollbesetzten Ufgauhalle in Rheinstetten statt. Neben dem Kinderhospizdienst Karlsruhe wurden auch der Verein „Hilfsaktion Togo Togoville“ sowie „Dominik Ball“ aus Rheinstetten präsentiert.



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